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Liebe dich selbst

Wenn Frauenzeitschriften und Selbsthilfebücher in einer Sache Recht haben, dann damit: du musst dich selbst lieben. Man kann geliebt werden, ganz ohne das man sich selbst liebt (und da spreche ich aus Erfahrung), aber man kann diese Liebe nicht annehmen. In einem Anflug von Borderline versuchen wir uns von dem was uns Angst macht, in dem Fall der Liebe zu befreien. Danach können wir ihm in aller Ruhe die Schuld für unser Unglück in die Schuhe schieben und unsere Welt ist wieder ein Stückchen leichter geworden.

 

Wir alle wissen, dass dieses Verhalten nur uns selbst schützt, aber uns kein Stück weiter bringt. Im neurolinguistischen Programmieren spricht man davon, dass man sich selbst gewisse Mechanismen einprogrammieren kann. Man nehme einen Spiegel und immer wenn man an ihm vorbei geht, sagt man sich selbst: "Ich mag mich." Im zweiten Schritt: "Ich liebe mich." Irgendwann tut man es. Man muss nicht mehr am Spiegel vorbei und sich das sagen, wenn man in den Spiegel sieht. 

 

Ich behaupte man muss sich das nicht einmal sagen. Es geht noch leichter. 

 

Das Geheimrezept: 

 

Besorg es dir selbst!

 

Geschockt?

 

Gut!

 

Wenn man sich selbst anfasst, sich selbst kennen lernt, dann fällt es uns 1. wesentlich leichter uns selbst anzunehmen wie wir sind und 2. fällt es uns auch leichter unserem Sexpartner zu sagen, was wir mögen, wie wir unter Garantie einen Orgasmus bekommen. Es fällt uns am Ende sogar leichter auf den Menschen einzugehen, der mit uns im Bett liegt.

 

Warum ist Masturbation eigentlich so ein Tabuthema?

 

Die meisten Männer machens, die meisten Frauen machens und trotzdem würde man kaum gegenüber seinen Kumpels oder Freundinnen zugeben, dass man verdammt guten Sex mit sich selbst hatte und dass man verdammt noch eins einige Male gekommen ist. Wir sind nicht in der Lage etwas auszusprechen, das mit Scham behaftet ist.

 

Nur frage ich mich, warum wir uns schämen sollten. Wir hatten einen Orgasmus, vielleicht sogar mehr. Ist das nicht etwas Gutes? Ist das nicht etwas, dessen wir uns nicht schämen sollten? Ist es nicht sogar etwas, das uns alle glücklich macht? Warum also trauen wir es uns nicht darüber zu reden?

 

Betrachten wir die Faktenlage einmal genauer: 

Masturbation wurde in früheren Zeiten als gesundheitsgefährdent dargestellt. Man tat alles, um Menschen davon abzuhalten. Wir wissen heute: Man baut Stress ab, stärkt das Immunsystem. Man verspürt weitaus mehr Lust auf Sex je öfter man es sich selbst besorgt. Grandios oder? Das kann doch nur bedeuten, jede Menge Spaß im Bett! Mehr davon! Und wenn man jetzt denkt, dass man dann mit einem 'richtigen Partner' nicht mehr kann liegt weit daneben. Wir wissen das zu unterscheiden und können wunderbar weiter machen.

 

Wie besorgt man es sich nun am Besten?

 

Die meisten Männer und auch Frauen bevorzugen es selbst Hand an zu legen. 

 

Es gibt massig Spielzeuge mit denen man nachhelfen kann. 

 

Hier sind für Männer wohl Sexpuppen zu nennen. Für Frauen ganz gängig der Vibrator.  

 

Also ihr lieben: Besorht es euch selbst. Ob mit den eigenen Händen oder einem Hilfsmittel. Liebt euch selbst. 

 

 Eure

 


3.12.13 20:22
 
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